


Erbe & Tradition
Die Eiserne Front wurde 1931 als Zusammenschluss des Reichsbanners Schwarz Rot Gold, des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB), des Allgemeinen freien Angestelltenbundes (Afa Bund), der SPD und des Arbeiter Turn und Sportbundes (ATSB) gegründet. Sie verstand sich als Bündnis, nicht als eigene Mitgliederorganisation. Ihr Ziel war die Erhaltung und Erfüllung der Verfassung der Weimarer Republik und die Abwehr radikaler republikfeindlicher Bestrebungen, vor allem der Nationalsozialisten, aber auch monarchistischer Kräfte im Stahlhelm und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Der KPD Vorsitzende Ernst Thälmann diffamierte die Eiserne Front als „Terrororganisation des Sozialfaschismus“.
Gründung und Führung
Die Gründung am 16. Dezember 1931 ging auf eine initiative des Reichsbanners zurück. Sie sollte ein Gegengewicht zur antidemokratischen Harzburger Front bilden. Politisch geführt wurde das Bündnis vom SPD Vorsitzenden Otto Wels, die technische Leitung lag beim Reichsbanner Vorsitzenden Karl Höltermann. In seinem Gründungsaufruf kündigte Höltermann einen offensiven Kurs an: 1932 solle das Jahr des Sieges der Republik werden, man wolle nicht länger in der Defensive bleiben, sondern „auf der ganzen Linie“ angreifen.
Aufstieg, Konflikte und Verbot
Die Kampfansage der Eisernen Front sorgte zunächst für einen Motivationsschub bei den Anhängerinnen und Anhängern der Republik. Nach der kampflosen Hinnahme des Preußenschlags am 20. Juli 1932 schlug die Stimmung jedoch in Resignation um. Als die KPD am 2. Februar 1933 zu einem Generalstreik gegen die Regierung Hitler aufrief, lehnte die Eiserne Front diesen Aufruf ab und warnte ihre Mitglieder vor „wilden Aktionen“. Diese Haltung war Teil eines Anpassungskurses der ADGB Verbände im Frühjahr 1933, geprägt von der Furcht vor einer militärischen Niederlage gegen Reichswehr und SA und von der hohen Arbeitslosigkeit infolge der Weltwirtschaftskrise. Trotzdem organisierte die Eiserne Front noch nach der Machtübernahme Hitlers große Kundgebungen, etwa am 12. Februar 1933 auf dem Nürnberger Hauptmarkt mit bis zu 70.000 Teilnehmenden und am 2. März 1933 auf der Deutschherrnwiese mit rund 30.000 Menschen. Am 11. März 1933 wurde das Bündnis reichsweit verboten. Neuere Forschungen zeigen, dass es bereits 1932/33 erhebliche Konflikte über Strategie und Inhalte zwischen SPD, Reichsbanner und Gewerkschaften gab.
Die drei Pfeile als Symbol
Zum prägenden Symbol der Eisernen Front wurden die drei Pfeile. Sie wurden von Sergej Tschachotin entworfen und sollten Aktivität, Disziplin und Einigkeit ausdrücken. Anhängerinnen und Anhänger nutzten das Zeichen, um Hakenkreuze zu übermalen. Weil diese Form des Widerstands als illegales Graffiti galt, sprach sich die SPD Führung offiziell dagegen aus.
Widerstand und Nachwirkung
Mit der Unterdrückung der Arbeiterbewegung und der Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933 hörte die Eiserne Front als Organisation das erste mal auf zu bestehen. Ihre Strukturen in Gewerkschaften, SPD, Reichsbanner und Sportverbänden leisteten jedoch in der Illegalität weiter Widerstand gegen den Nationalsozialismus, überwiegend bis Mitte der 1930er Jahre, teils bis in die Kriegszeit hinein. Auch in Österreich wurden die drei Pfeile zum zentralen Zeichen der Anti Hitler Front und überdauerten sowohl den Austrofaschismus als auch die NS Diktatur.
Neugründung 2026
2026 gründete sich die Eiserne Front mit 7 Vorstandsmitgliedern neu, als demokratischer Verein, der an diese tradition anknüpft und auf die wachsende Gefahr durch Rechtsextremismus und autoritäre Tendenzen sowie auf zunehmende Korruption in Teilen der Politik reagiert. Heute steht sie erneut für den Schutz von Republik, Demokratie und Freiheit, mit den drei Pfeile als zeitlosem Symbol des demokratischen Widerstands.



"Das Lied der Eisernen Front"
Die Eiserne Front verfügte nicht nur über Fahnen, Abzeichen und die berühmten Drei Pfeile. Auch Musik, Sprechchöre und gemeinsame Lieder gehörten zu ihrer politischen Ausdrucksform. Sie sollten Mut machen, Zusammenhalt schaffen und die Verteidigerinnen und Verteidiger der Republik als geschlossene demokratische Bewegung sichtbar werden lassen.
Dabei muss zwischen mindestens zwei verschiedenen Liedern unterschieden werden, die heute häufig miteinander verwechselt werden.
„Drei Pfeile zerspalten wie Blitze die Nacht“
Das bekannte Kampflied beginnt mit den Worten:
Drei Pfeile zerspalten wie Blitze die Nacht …
Es erschien im Juli 1932, unmittelbar vor der Reichstagswahl. Der Verkauf von Noten und Schallplatten sollte zugleich Menschen unterstützen, die durch die gewaltsamen politischen Auseinandersetzungen mit der NSDAP zu Schaden gekommen waren.
Die musikalische Urheberschaft ist nicht zweifelsfrei geklärt. In historischen Darstellungen wird der Komponist teilweise als unbekannt angegeben. Als wahrscheinlich gilt jedoch eine Komposition oder Bearbeitung durch den Dirigenten Hermann Scherchen. Scherchen war damals Bundesdirigent des Deutschen Arbeiter-Sängerbundes und beteiligte sich 1932 mit Arbeiterchören bewusst am politischen Wahlkampf.
Auch die Verfasserschaft des Textes ist nach bisheriger Quellenlage nicht abschließend gesichert.

Der Text
Drei Pfeile zerspalten wie Blitze die Nacht,
Wo bist du, du Lump, der den Freund umgebracht?
National? National? National?
So schreist du, der nur sich selbst anerkennt,
Uns alle beschimpft und Verräter nennt!
National?
Dich, Lüge, trifft der erste Strahl:
2x Fliege, Pfeil, triff’, Hammer,
Rote Fahnen, wehet ins Land!
Eiserne Front! Eiserne Front! Eiserne Front!
Fliege, Pfeil, triff’, Hammer uns’rer Hand!
Drei Pfeile zerspalten wie Blitze die Nacht,
Wo bist du, du Schuft, der den Diebstahl gemacht?
Sozialist? Sozialist? Sozialist?
So nennst du dich, der mit den Reichen paktiert!
Dem Hohenzollernsohn hast du dich alliiert!
Sozialist?
Dich, Lüge, trifft der zweite Strahl:
2x Fliege, Pfeil, triff’, Hammer,
Rote Fahnen, wehet ins Land!
Eiserne Front! Eiserne Front! Eiserne Front!
Fliege, Pfeil, triff’, Hammer uns’rer Hand!
Drei Pfeile zerspalten wie Blitze die Nacht,
Wo bist du, du Pest, die sich ausgedacht
Pg.? Pg.? Pg.?
Du dienst nur als Vorspann dem Schlotbaron.
Er zahlt dir dicke Gelder, Million um Million!
Pg.?
Dich, Lüge, trifft der dritte Strahl:
2x Fliege, Pfeil, triff’, Hammer,
Rote Fahnen, wehet ins Land!
Eiserne Front! Eiserne Front! Eiserne Front!
Fliege, Pfeil, triff’, Hammer uns’rer Hand!

Was bedeuten die drei Strophen?
Bemerkenswert ist, dass die drei Pfeile in diesem Lied nicht drei unterschiedliche Parteien oder politische Lager treffen. Alle drei Strophen richten sich gegen die NSDAP und zerlegen drei zentrale Bestandteile ihrer Selbstdarstellung:
„national“ – „sozialistisch“ – „Parteigenosse“
Der erste Pfeil: „National?“
Die Nationalsozialisten behaupteten, allein die nationale Sache zu vertreten. Republikaner, Sozialdemokraten, Gewerkschafter und andere politische Gegner wurden von ihnen als „Verräter“ beschimpft.
Das Lied dreht diesen Vorwurf um: Wer politische Gegner verfolgt, republikanische Arbeiter angreift und Menschen aufgrund ihrer Überzeugung ermordet, könne sich nicht glaubwürdig als Vertreter der Nation darstellen.
Mit dem „Freund, der umgebracht wurde“ ist wahrscheinlich keine einzelne eindeutig bestimmbare Person gemeint. Die Zeile erinnert vielmehr an die zahlreichen politischen Morde und tödlichen Straßenkämpfe der letzten Jahre der Weimarer Republik.
Der zweite Pfeil: „Sozialist?“
Der angesprochene „Diebstahl“ ist sehr wahrscheinlich der Missbrauch des Wortes „Sozialismus“.
Die NSDAP führte den Begriff im eigenen Namen, wurde im Lied jedoch beschuldigt, ihn lediglich zur propagandistischen Gewinnung von Arbeitern zu benutzen. Gleichzeitig arbeitete sie mit reichen Unternehmern, konservativen Eliten und monarchistischen Kreisen zusammen.
Die Frage des Liedes lautet sinngemäß:
Wie kannst du dich Sozialist nennen, wenn du mit Großindustrie, Reichtum und ehemaligem Kaiserhaus gemeinsame Sache machst?
Wer ist der „Hohenzollernsohn“?
Am wahrscheinlichsten ist damit Prinz August Wilhelm von Preußen, genannt „Auwi“, gemeint. Er war ein Sohn des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II., trat 1930 in die NSDAP und 1931 in die SA ein. Im Jahr 1932 wurde er als prominenter Wahlredner und Kandidat der Nationalsozialisten eingesetzt. Möglich ist allerdings auch eine Anspielung auf den ehemaligen Kronprinzen Wilhelm, der 1932 öffentlich zur Wahl Hitlers aufrief. Da das Lied keinen Vornamen nennt, bleibt eine endgültige Zuordnung offen.
Der dritte Pfeil: „Pg.?“
„Pg.“ war die gebräuchliche Abkürzung für Parteigenosse, also für ein Mitglied der NSDAP.
Das Lied verspottet die nationalsozialistische Behauptung einer geschlossenen Volks- und Parteigemeinschaft. Der einfache Parteigenosse bilde sich ein, Teil einer großen nationalen Bewegung zu sein, werde tatsächlich aber als „Vorspann“ für die Interessen einflussreicher wirtschaftlicher Kreise benutzt.
Was bedeutet „Schlotbaron“?
„Schlotbaron“ war ein abwertender Ausdruck für mächtige Unternehmer der Kohle-, Stahl- und Schwerindustrie. Der „Schlot“ bezeichnet den Fabrikschornstein.
Die Zeile
Er zahlt dir dicke Gelder, Million um Million ist zugespitzte politische Propaganda. Industrielle Unterstützer und finanzielle Zuwendungen an die NSDAP existierten tatsächlich. Gleichzeitig finanzierte sich die Partei vor 1933 auch in erheblichem Umfang durch Mitgliedsbeiträge, Eintrittsgelder, Veranstaltungen und den Verkauf eigener Produkte. Das Lied vereinfacht diese Zusammenhänge bewusst, um den Widerspruch zwischen nationalsozialistischer Arbeiterpropaganda und der Unterstützung durch wirtschaftliche Eliten sichtbar zu machen. Pfeil, Hammer und rote Fahne. Der Refrain verbindet drei bedeutende Symbole der damaligen Bewegung. Der Pfeil verweist auf die Drei-Pfeile-Kampagne der Eisernen Front. Sergej Tschachotin verglich die Pfeile mit niedersausenden Blitzen, die die politischen Lügen des Gegners durchbrechen sollten. Der Hammer steht für die organisierte Arbeiterschaft. Zugleich erinnert er an die sogenannten Hammerschaften, die bei Aufmärschen und Veranstaltungen geschlossen auftraten. Die rote Fahne verweist auf die sozialdemokratische und gewerkschaftliche Verwurzelung des Bündnisses. Die historische Eiserne Front richtete sich jedoch ausdrücklich auf die Verteidigung der parlamentarischen Republik und der Weimarer Verfassung.
Die heutige Bedeutung des dritten Pfeils
Die neu gegründete Eiserne Front – Demokratischer Schutzbund e.V. versteht die Warnung des Liedes vor politischer Einflussnahme heute nicht als Vorwurf gegen eine einzelne demokratische Partei oder gegen wirtschaftliche Interessenvertretung im Allgemeinen.
Interessenvertretung gehört zu einer pluralistischen Demokratie. Problematisch wird sie dort, wo sie intransparent, käuflich oder demokratiegefährdend wird. Neofeudalistisch.
Die heutige Eiserne Front richtet sich deshalb insbesondere gegen:
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verdeckte und intransparente Einflussnahme auf Parteien und politische Entscheidungsträger,
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die gezielte Unterwanderung demokratischer Parteien durch finanzstarke Interessengruppen,
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Korruption und persönliche Abhängigkeiten,
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politischen Druck, der das Gemeinwohl zugunsten einzelner wirtschaftlicher Akteure verdrängt,
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sowie Lobbyismus, der Arbeitnehmerrechte, demokratische Kontrolle oder die freiheitliche Ordnung beschädigt.
Die Zeilen über den „Schlotbaron“ werden damit als zeitübergreifende Warnung verstanden:
Politische Entscheidungen dürfen nicht käuflich werden. Kein Amtsträger und keine Partei darf zum Werkzeug wirtschaftlicher oder persönlicher Machtinteressen werden.
Gerade deshalb wurden die Aufklärung über Korruption, demokratiegefährdenden Lobbyismus und unzulässige Einflussnahme ausdrücklich in die Satzung und die heutige Arbeit der Eisernen Front aufgenommen.
Dabei geht es nicht um eine pauschale Verurteilung von Unternehmen oder demokratischer Interessenvertretung. Es geht um Transparenz, Kontrolle und die klare Verpflichtung, dass Politik dem Gemeinwohl und nicht den verdeckten Interessen weniger Mächtiger dienen muss.
Ein zweites Marschlied:
Neben „Drei Pfeile zerspalten wie Blitze die Nacht“ existiert ein weiteres Lied mit dem Titel „Marschlied der Eisernen Front“.
Dieses beginnt mit den Worten:
Wenn wir marschieren …
Auf dem erhaltenen Notenblatt wird Fritz Wildung ausdrücklich als Verfasser des Textes genannt. Wildung war eine bedeutende Persönlichkeit des sozialdemokratischen Arbeitersports. Er leitete die Arbeiter-Turnzeitung, war Generalsekretär der Zentralkommission für Sport und Körperpflege und wirkte an der Organisation der ersten Arbeiterolympiade von 1925 mit.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verlor er seine politischen und sportlichen Ämter und wurde mehrfach verhaftet. Er war außerdem der Vater der späteren Bundestagspräsidentin Annemarie Renger.
Das Lied ist als Marsch im Vier-Viertel-Takt gestaltet. Sein gemeinsamer Schlussruf lautet:
Freiheit! Freiheit! Freiheit!
Wir sind die Eiserne Front!
Wir sind die Eiserne Front!
Besonders bemerkenswert ist die Zeile:
Bruder und Schwester im Kampfe stehn.
Damit richtete sich das Lied ausdrücklich nicht nur an Männer, sondern an die gesamte organisierte republikanische Bewegung.
Das erhaltene Blatt wurde von Kaden & Comp. in Dresden gedruckt. Da die Eiserne Front erst am 16. Dezember 1931 gegründet wurde, kann das Lied trotz teilweise abweichender musealer Datierung erst danach entstanden sein, sehr wahrscheinlich im Jahr 1932.
Zwei Lieder, eine Botschaft. Die Republik darf ihren Gegnern nicht kampflos überlassen werden.
Sie verbinden Freiheit, demokratische Geschlossenheit, soziale Verantwortung und den entschlossenen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, rechtsextreme Kräfte, demokratiegefährdenden Lobbyismus und unzulässige politische Einflussnahme. Damals wie heute.
Die drei Finger – der Widerstandsgruß der Eisernen Front
Im Zuge der Neugründung der Eisernen Front haben wir uns bewusst für ein eigenes, unverwechselbares Handzeichen entschieden. Die erhobene Faust ist heute in vielen unterschiedlichen politischen Zusammenhängen verbreitet und wird teilweise auch von Bewegungen verwendet, mit denen wir uns weder politisch noch ideell solidarisieren.
Deshalb haben wir den Widerstandsgruß, auch Pleß-Gruß genannt, benannt nach Christian Pleß, eingeführt.

Der Pleß-Gruß ist Erinnerung und Verpflichtung zugleich. Freiheit bewahren, die Republik schützen und Demokratiefeinden entschlossen entgegentreten.
Die drei erhobenen Finger bilden ein W für Widerstand.
Gleichzeitig erinnern sie an die drei Pfeile der Eisernen Front, die seit 1931 für Aktivität, Geschlossenheit und den entschlossenen Schutz der Republik stehen.
Jeder Finger trägt dabei eine eigene Bedeutung:
Freiheit steht für die Würde und Selbstbestimmung jedes Menschen, für freie Wahlen, freie Medien, freie Gewerkschaften und das Recht, ohne Angst verschieden sein zu dürfen.
Republik steht für unsere demokratische und rechtsstaatliche Ordnung, für das Grundgesetz, die Gewaltenteilung und die gemeinsame Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger für das Gemeinwesen.
Widerstand bedeutet für uns den entschlossenen und demokratischen Einsatz gegen Faschismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus, autoritäre Ideologien und jeden Angriff auf die Menschenwürde.
Christian Pleß war ein junger Lederarbeiter, Sozialdemokrat und aktiver Angehöriger des Reichsbanners in Offenbach. Am 5. März 1933 gehörte der 24-Jährige zu einer Formation der Eisernen Front, die ein Wahllokal schützen sollte. Auf dem Weg dorthin wurde er bei einer Auseinandersetzung mit SA-Angehörigen angeschossen und tödlich verletzt.